Die Samaria-Schlucht Drucken E-Mail

Brücke in der Samaria-SchluchtDie Samaria-Schlucht ist mit 18 km die längste Schlucht Europas. Die Schlucht ist an der weitesten Stelle 150 Meter breit, an der schmalsten nur 3 Meter. Um die einzigartige Flora und Fauna der Schlucht zu schützen, ist sie zum Naturschutzgebiet erklärt worden.

Die Durchwanderung der Schlucht dauert 6 bis 8 Stunden auf einem abfallenden Pfad, und neben festem Schuhwerk ist eine gute körperliche Kondition notwendig.

Eine der engsten Stellen der Schlucht Die Schlucht beginnt bei Xiloskalo, was übersetzt „Hölzerne Treppe“ bedeutet, und den schnellen Abstieg am Anfang der Schlucht bezeichnet. Von hier aus folgt der Pfad einem Flussbett, das durch einen Wald mit altem Baumbestand führt und einen wunderschönen Blick auf die Gegend bietet. In der Mitte der Schlucht treffen wir auf das verlassene Dorf „Samaria“. Hier finden wir auch eine byzantinische Kirche aus dem 14. Jahrhundert, die der heiligen Maria von Ägypten gewidmet ist. Von ihr hat die ganze Gegend ihren Namen bekommen, denn das Wort „Samaria“ ist eine Verballhornung des griechischen Ausdruckes „Osia Maria“ (Heilige Maria). In der Kirche kann man einige interessante Wandmalereien besichtigen. Man erreicht sie im südlichen Teil des Dorfes über einen Pfad beim Hubschrauberlandeplatz.

Einer der schönsten Teile dieser Route sind die „Sideroportes“ (Eiserne Pforten), wo die Schlucht nur 3 Meter breit ist und ihre Seitenwände 600 Meter in die Höhe ragen.

Am Ende der Schlucht befindet sich das Dorf Agia Roumeli. Hier kann man entweder die Nacht verbringen oder mit der kleinen Fähre nach Loutro, Hora Sfakion, Sougia oder Paleohora weiterfahren. Von Hora Sfakion, Sougia und Paleohora gibt es eine Linienbusverbindung nach Chania.

 

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